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Bürgerversicherung in den Koalitionsvertrag

Inhalt:

Aktuell

Stand 02.01.2014 hat die Kampagne 124 Unterstützer erreicht und es wurden 80 Euro gespendet. Das reicht nicht wirklich um die Kampagnen-Kosten von 1000 Euro zu decken.
Momentan ist aus dem Thema sichtlich die Luft raus. Unser Fazit: Das Thema Bürgerversicherung ist nicht vom Tisch. Es kommt eben später.
Dazu werden wir uns auch weiterhin etwas einfallen lassen.

Worum geht es?

Die Bürgerversicherung war ein zentrales Kernanliegen der SPD im Bundestagswahlkampf. Die SPD hat sich im Vorfeld stark gemacht für einen Systemwechsel, das Ende der Zwei-Klassenmedizin und für soziale Gerechtigkeit.

Davon ist jedoch im Koalitionsvertrag vom 27.11.13 nichts mehr zu finden. Dort kommt die Bürgerversicherung überhaupt nicht mehr vor. Das enttäuscht uns sehr.

Doch es ist noch nicht zu spät, denn die Koalition hängt von der Zustimmung der 474.820 SPD-Mitglieder ab. Diese entscheiden in der Zeit zwischen 6. und 12. Dezember 24 Uhr per Briefwahl, ob sie mit dem Koalitionsvertrag einverstanden sind oder nicht – und können die Koalition damit noch kippen. Das ist unsere Chance um gemeinsam etwas zu bewegen!

Wir fordern deshalb die SPD-Spitze auf, den Koalitionsvertrag umgehend nachzubessern und die Bürgerversicherung mit aufzunehmen.
Denn eine solidarische Gemeinschaft nützt uns allen.


Bitte unterstützen Sie diese Aktion in drei Schritten:
1. Tragen Sie sich bitte über diesen Link ein

2. Verbreiten Sie diese Aktion bitte in Ihrem Umfeld weiter.

3. Spenden Sie bitte und helfen Sie uns, diese Aktion, für die wir trotz unseres schmalen Budgets finanziell in Vorleistung gegangen sind, zu finanzieren.
Wir sind parteiunabhängig und gemeinnützig.

Ein dreifaches, herzliches Dankeschön!



Was soll besser werden?

Solidarität durch Zugang für ALLE
Der solidarische Grundsatz von
- Gesunde für Kranke
- Reiche für Arme und
- Junge für Alte
kann besser wirken, wenn wirklich ALLE Menschen, die in Deutschland leben, dort versichert sind.

Solidarische Beiträge
Wussten Sie, dass ein Selbstständiger, der von 1.000 Euro im Monat leben muss, etwa 360 Euro "Mindest"-Beitrag in der Krankenkasse zahlt?
Das entspricht einem Beitragssatz von 36 %.
Im Gegensatz dazu zahlt ein Angestellter mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von 10.000 Euro nur einen Arbeitnehmeranteil von ebenfalls etwa 360 Euro. Das entspricht jedoch einem Beitragssatz von 3,6 %! Finden Sie das gerecht?
Womit Privatpatienten meistens nicht rechnen: im Alter erreicht ihr Beitrag oft Höhen, die sie sich nicht mehr leisten können.

Durch die Aufhebung von Mindestbeiträgen und der Beitragsbemessungsgrenze sowie der Einbeziehung aller Einkommensarten verbreitert sich die finanzielle Basis für alle Mitglieder. Jeder Mensch zahlt nach seiner tatsächlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Das Geld wird von oben nach unten umFAIRteilt und die Schere zwischen arm und reich kann etwas mehr geschlossen werden - ein wichtiger Aspekt für Gesundheit.

Gleich gute Leistugen für alle
Stellen Sie sich bitte Folgendes vor: ein privat versicherter Beamter und ein Angestellter verdienen beide jeweils 3.500 Euro monatlich. Der Beamte ist privat versichert. Der Angestellte MUSS bei dieser Einkommenshöhe gesetzlich pflichtversichert sein. Der Beamte erhält schneller einen Termin beim Arzt und in vielen Bereichen wesentlich bessere Leistungen bei geringeren Zuzahlungen. Manchmal stellt eine Überversorgung für die Privatpatienten ebenfalls ein hohes Risiko dar. Finden Sie diese Situation sinnvoll?

Bei einer Bürgerversicherung ist darauf zu achten, dass der Leistungskatalog stets alle notwendigen medizinischen Leistungen enthält. Es darf nicht die Situation geben, dass man sich relevante Leistungen nur über Zusatztarife dazu kaufen kann, denn die können sich finanziell Schwächere BürgerInnen nicht leisten.
Es erhält jeder Mensch die gleichen guten Leistungen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Status oder Geldbeutel. Das ist fair, denn jeder Mensch kann einmal Hilfe benötigen. Somit wird die Zweiklassen-Medizin zwischen Kassenpatienten und privat Vollversicherten aufgehoben.

Paradigmen-Wechsel
Eine menschenfreundliche und enkeltaugliche Evolution unseres Systems kann nur gelingen, wenn eine kritische Masse der Bevölkerung ihr Bewusstsein weiter entwickelt.
Weg von Wettbewerb, Wachstum und Profitorientierung hin zu mehr PatientInnenorientierung, Gemeinwohl und Bedarfsdeckung. Also ein Bekenntnis zu Solidarität und Humanität.
Und wir werden immer mehr!

Sind Sie dabei?

Dann unterschreiben Sie bitte gleich...

Über uns und warum wir das wollen

Wir agieren parteipolitisch völlig unabhängig, denn uns geht es um unsere gemeinsame Sache: ein solidarisches Gesundheits- und Krankenversicherungssystem. Und das lässt sich nur miteinander sinnvoll weiter entwickeln.

Als Zielfoto für das Krankenversicherungssystem entwickelten wir das Modell "EINE für ALLE". Unter diesem Link können Sie das E-Book "EINE für ALLE" kostenlos herunterladen.

Bei der Bürgerversicherung handelt es sich um ein Modell, mit dem die Trennung von gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherung aufgeweicht werden könnte. Es kommt jedoch im Falle der politischen Umsetzung auf die genaue Ausgestaltung an. Wir sind der Überzeugung, dass eine Bürgerversicherung ein praktikabler Schritt in Richtung "EINE für ALLE" darstellt und somit zu mehr Gesundheit für weniger Geld führt.

In dieser Übersicht [1.755 KB] finden Sie ab Seite 26 eine tabellarische Gegenüberstellung der Bürgerversicherungskonzepte der Parteien Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und der SPD. In der rechten Spalte erkennen Sie die Eckpunkte unseres Modells "EINE für ALLE" dazu. Ebenso alle gesundheitspolitischen Wahlprogramme der Parteien und interessante Antworten auf fünf provokante Fragen.

Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit für Sie mit einer Spende unterstützen.

Herzlichen Dank!