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17.01.13 - Ihre News zum Start ins Jahr

Birgit Maria Schmidmeier

Das wünsche ich Ihnen für das neue Jahr:

"Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche."
(Franz von Assisi)

Infothek: Der Offene Dialog

Können Sie sich vorstellen, wie die Versorgung eines Menschen mit einer Erst-Psychose ohne stationären Aufenthalt und mit minimalem Medikamenteneinsatz gelingen kann?
Ein Ort in Finnland macht uns das seit 25 Jahren mit sehr großem Erfolg vor. Ein faszinierender Ansatz, den wir auch in Deutschland lernen dürfen - und ein Paradebeispiel für "mehr Gesundheit für weniger Geld".
mehr dazu...

Für das Recht auf Wasser - bitte unterschreiben

Die Wasserversorgung in der EU - ein Menschenrecht oder ein Milliardengeschäft? Privatisierung führt auch hier zu sinkender Qualität und steigenden Preisen. Bitte unterschreiben Sie bei dieser Europäischen Bürgerinitiative: www.right2water.eu/de

Nahrungsergänzungsmittel - notwendig oder Abzocke?

(zu diesem Artikel können Sie im Forum mitdiskutieren!)

In den letzten zwei Wochen hatte ich vier ausführliche Gespräche, bei denen es um Nahrungsergänzungsmittel (NEM) ging Mir stellt sich dabei konkret die Frage, ob ich diese Angebote - die sich erst einmal recht überzeugend anhören - in die Infothek aufnehmen soll oder nicht. Meiner Intuition gefällt aber daran etwas nicht.
Diesem Grummeln bin ich heute nachgegangen - und habe darüberhinaus eine interessante Entscheidungsmethode gefunden.

Nahrungsergänzungsmitteln zählen rechtlich zu den Lebensmitteln. Deshalb ist das Thema erst einmal für jeden Menschen interessant, der den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit erkennt. Es wird dabei das gute Gefühl erzeugt, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und der Pharmaindustrie ein Schnippchen zu schlagen. Heilungsaussagen dürfen jedoch nicht getroffen werden. Die meisten Produkte, die mir in der letzten Zeit präsentiert wurden, kann man offenbar unabhängig von einer Indikation nehmen. Sie helfen in der Regel ganz universell. Vorgestellt wurden mir die Produkte von wirklich sympathischen Menschen, die mir glaubhaft versicherten, dass es ihnen um das Wohl der Menschen und nicht ums Geldverdienen geht. Da würde auch kaum jemand etwas anderes behaupten wollen. Warum also mein komisches Gefühl bei der Sache?

Zum einen ist es dieses Multi-Level-Marketing (MLM) das ich nicht besonders mag. Für mich steht da das Geldverdienen durch den Produktverkauf durchaus sehr weit im Vordergrund. Denn der dauerhafte Konsum wird als vorteilhaft dargestellt. Ehrlich gesagt, will ich mich weder von Arzneimitteln noch von Nahrungsergänzungsmitteln abhängig fühlen. Denn dahinter steht für mich der Glaube an ein Mangeldenken ("gesunde Ernährung alleine reicht nicht aus...") und dies wiederum erzeugt Angst ("das Produkt xy schützt vor Krebs, Herzinfarkt etc..."). Gerade Mangeldenken und Angst erzeugen meiner Meinung nach Krankheit.

Es wird argumentiert, dass von Nahrungsergänzungsmitteln vor allem alte Menschen, Raucher, Menschen mit hohem Alkoholkonsum, schlechter Ernährung und Stress profitieren. Hallo? Ist das Älterwerden eine Krankheit? Hier wäre unsere Haltung zu hinterfragen. Sorry, aber wäre es nicht sinnvoller das Rauchen und Saufen aufzuhören und sich wieder vernünftig zu ernähren, als alibimäßig ein paar Pillen oder Säftchen einzunehmen? Dann wäre gleich doppelt gespart und es wäre sicher gesünder, denn Nahrungsergänzungsmittel können auch Nebenwirkungen haben. Offenbar sollte man auch darauf achten, dass diese Produkte wirklich aus natürlichen Zutaten hergestellt wurden, denn 95 % der NEM´s bestehen auf Erdöl-Basis. Was hat das in meinem Körper verloren? Diese bequeme Scheinlösung unserer Lebensstil-Probleme führt nur zu Scheingesundheit. Da halte ich ein Bewusstmachen der eigenen Themen und gegebenenfalls das Verändern der Lebensumstände für wesentlich sinnvoller, weil es an die Ursachen geht.

Soviel zum Thema "Mehr Gesundheit...". Wie sieht es aber mit dem "...für weniger Geld" aus? Immerhin nimmt bereits jedeR Dritte in Deutschland Nahrungsergänzungsmittel, was zu einem Umsatz von über einer Milliarde Euro in Deutschland führt. Bei über 280 Mrd. Euro im Jahr ist das zwar nicht so viel, aber immerhin. Zumindest entscheidet sich jedeR eigenverantwortlich dafür - und zahlt auch selbst. Mir persönlich erschienen die mir angebotenen Produkte als durchaus teuer. Das "...für weniger Geld" ist mir hier zu wenig erfüllt. Mir geht es bei der Infothek mehr um den Spirit von Hilfe zur Selbsthilfe.

Wenn ich gerade ganz still werde, höre ich, wie sich jemand ins Fäustchen kichert. Ich hab den Eindruck, die Pharmaindustrie und die Lebensmittelindustrie tun sich zusammen, weil wir sie mittlerweile einzeln durchschauten. Jetzt produzieren sie Nahrungsergänzungsmittel - bis wir auch das durchschauen. Und danach wird dann das Wasser privatisiert...

Das ist aber nur meine heutige, persönliche Meinung. Die ist sicherlich viel zu pauschal und man müsste hier mehr differenzieren. Sicherlich können bestimmte Produkte bei klaren Indikationen hilfreich sein. Aber ich möchte nicht darüber urteilen oder jetzt nicht alles ausprobieren müssen, um meine Empfehlung als Beitrag in die Infothek zu stellen. Deshalb gebe ich dem Thema einen Raum im Forum. Dort sind Sie alle herzlich eingeladen, die Produkte vorzustellen und zu diskutieren. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Forum. Das finde ich bei dem Thema sogar spannender als einen Eintrag in die Infothek.

Habe ich Sie jetzt verwirrt? Dann gebe ich Ihnen wenigstens noch einen Tipp mit auf den Weg: wenn Sie sich bei einer Entscheidung nicht sicher sind, dann fragen Sie einfach Ihr Unterbewusstsein. Dort erhalten Sie wahrscheinlich eine für Sie ganz persönlich stimmigere Antwort als von Leistungserbringenden oder Verkäufern aller Art.

Deshalb hier der Armlängentest von Uwe Albrecht von www.innerwise.eu:

Unisextarife seit dem 21.12.12

Gerne hätte ich den bereits privat versicherten Frauen an dieser Stelle einen beitragsparenden Tipp mitgegeben. Wie es den privaten Krankenversicherern (PKV) gelungen ist, dies zu verhindern erfahren Sie hier.

Als ich zum ersten Mal vom Urteil des Europäischen Gerichtshof hörte, dass ab dem 21.12.12 in Deutschland nur noch Versicherungsprodukte angeboten werden dürfen, deren Beitrag NICHT nach Männern und Frauen unterschieden wird, freute ich mich, denn Artikel 3 unseres Grundgesetzes liegt mir doch sehr am Herzen. Gerade bei der privaten Krankenversicherung, bei der ich 19 Jahre arbeitete, zahlten Frauen in der Vollversicherung deutlich höhere Prämien als Männer. Einige Zeit später wurde die Vorfreude bereits durch die Nachricht gedämpft, dass diese Regelung nur für Neugeschäft ab dem 21.12.12 gelte und nicht für den Bestand. Es ist jedoch möglich, den bisherigen Tarif auf den gleichen Tarif nach der neuen Unisex-Kalkulation umzustellen. Meine gestrige Anfrage bestätigte jedoch meinen Verdacht: der Beitrag wird in meinem Fall sogar TEURER! Wie kann das sein?

Das EuGH-Urteil war der PKV natürlich ein Dorn im Auge. Die Umsetzung bedeutet erst einmal eine Menge Arbeit und die Zielgruppe der Männer ist bedeutender. Dass die Aktuare und Vorstände zum allergrößten Teil männlich sind, muss ich hier nicht extra erwähnen, oder? Aber hier kommen leider noch andere Faktoren zusammen. Einige Unternehmen führten in vielen Tarifen zum ersten Januar Beitragsanpassungen oder Leistungsverbesserungen durch. Das wirkt sich in der Regel erhöhend auf die Beiträge aus.

Der Hauptpunkt liegt jedoch in der Absenkung des Rechnungszinses. Die wenigsten PKV-Versicherten wissen, dass der Anteil ihres Beitrags, der auf die Alterungsrückstellungen entfällt, im Finanzmarkt angelegt wird und 3,5 % Zinsen im Jahr erwirtschaften muss. Diese Zinserträge werden den Versicherten zu 90 % gut geschrieben. Mit den 3,5 % hatten einige Versicherer in den letzten Jahren aufgrund der Bankenkrise Schwierigkeiten und mussten die Zinsausfälle aus eigenen Mitteln ausgleichen. Nun senkten einige Versicherer zum 01.01.13 den Rechnungszins auf beispielsweise 2,75 % ab. Was passiert dadurch? Da 90 % der Erträge den Versicherten auf ihre Alterungsrückstellung gut geschrieben werden, fehlt nun die Differenz in der Kalkulation. Das darf natürlich nicht sein. Deshalb müssen die Beiträge erhöht werden, damit die Rechnung wieder stimmt.

Dumm gelaufen, dass das jetzt alles zur gleichen Zeit zusammen fällt. Manche behaupten, die PKV will damit einfach mal wieder Geld verdienen. Den Eindruck teile ich. Herbert Fromme, ein rennomierter Versicherungsjournalist äußert sich dazu in seinem Artikel folgendermaßen...

Einen Vorteil hat das Ganze natürlich auch: Privatversicherte, die jetzt dadurch ihren Vertrag behalten, den sie schon vor 2009 abgeschlossen hatten, behalten ihre "alte Welt"-Konditionen. Sie erinnern sich vielleicht: 2009 wurden einige gravierende Änderung der letzten Gesundheitsreform umgesetzt. Unter anderem dürfen Neuversicherte ab 2009 bei einem erneuten Wechsel von PKV zu PKV einen Teil Ihrer Alterungsrückstellungen mitnehmen. Was ihnen dabei jedoch kein Vermittler sagt: Mit einem Wechsel in die sogenannte "neue Welt" verlieren Sie später die Option, unter bestimmten Bedingungen in den günstigen Standardtarif zu wechseln! Es steht dann nur noch der Basistarif zur Verfügung - und der ist wahrlich kein Schnäppchen, da er sich immer am Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen orientiert. Das hat der Gesetzgeber der PKV auch einfach so durch gehen lassen obwohl es so ganz sicher nicht gedacht war.

Sie finden das alles viel zu kompliziert? Keine Sorge, damit sind Sie nicht alleine. Auch die meisten Versicherungsvermittler haben den Überblick über die Tarifvielfalt und den komplexen Richtliniendschungel längst verloren.

Sie hätten gerne eine einfachere Lösung, bei der Sie nicht ständig das Gefühl haben übervorteilt zu werden? Aus dem Grund ist mein Konzept "Eine für Alle" bewusst einfach gehalten. Unnötige Komplexität führt nur zu Bürokratiekosten und einem unguten Gefühl.

Wie sehen Sie das? Ihre Meinung interessiert mich!

Vortragstermine

Meinen Vortrag "So revolutionieren wir unser Gesundheitswesen" gibt es am:

Wann: Sonntag, 20.01.2013, 12:00 bis 12:30 Uhr
Wo: auf der Para-Vital-Messe , Art Fabrik & Hotel Wuppertal (Großer Saal), Bockmühle 16, 42289 Wuppertal
Öffnungszeiten der Messe: Von 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: € 6.
So finden Sie hin: mit Google-Maps...

und voraussichtlich:
Wann: Samstag/Sonntag, 02./03.02.2013,
Wo: auf der Para-Vital-Messe in Osnabrück

Humor, denn Lachen ist gesund!

Das passt doch prima zur Erhöhung der GEZ-Gebühren zum 01.01.13...

Zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken.
Mit freundlicher Genehmigung von www.Rippenspreizer.com

Gefällt Ihnen die Initiative? Dann machen Sie mit!

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Für Fragen und zu Diskussionen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung. Ich freue mich, wenn Sie diese Information weiter verbreiten.

Herzliche Grüße und viel Gesundheit –

Ihre Birgit Schmidmeier
Gründerin der Initiative www.Mehr-Gesundheit-fuer-weniger-Geld.de
An der Deutenhofkapelle 1
93077 Bad Abbach

Telefon: 0 94 05 / 91 77 242
Mobil: 01 60 / 3 52 77 63
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